Abmahnsumpf
Liebe Teilnehmer der Tour “Das Internet in 7 Tagen”, in Kürze erreichen wir den Abmahnsumpf. Ui, schon drin. Das ging ja schnell.
Leider keine Ente sondern knallharte Realität, auch wenn die Bildzeitung sich dafür nicht interessieren wird.
Nun, wie ich zu Abmahnungen stehe dürfte dem geneigten Leser™ bekannt sein, eigentlich eine legitime Sache, bewahrt sie die Gerichte ja vor unnützen Klagen. Was meiner Ansicht nach nicht legitim ist, ist die Einschüchterung durch eine erschlagende Kostennote. Das künstliche Hochtreiben des Streitwertes freut den Auftraggeber (Einschüchterung) und den Anwalt (Kostennote) (und den vom abgemahnten beauftragten Anwalt)
Wäre die Abmahnung an sich kostenfrei (somit würden nur bei Ablauf der Frist ohne Reaktion Kosten entstehen) wäre zwar das Drohpotenzial der Kostennote futsch, jedoch würde z.B. nicht bei jeder Abmahnung eine neue Sau durch Kleinbloggersdorf getrieben. Langsam sehe ich einen Markt für Blogger-Rechtschutzversicherungen
Achja, KüchenTV ist nicht das einzige Opfer der letzen Tage! Eine populäre Schauspielerin will richtig Kassieren. Ich dachte der Fall Klum hätte genug Staub aufgewirbelt. So kann man sich täuschen.
05. Oktober 2006 um 09:10
[...] Und noch mehr Blogs: Angels Sin, Software-Guide, Don Alphonso, XSBlog, Problematik, SteBu, Sargnadelschmiede, AnnaKühne, Kittyluka, Node-0, Udo Vetter, Lino [...]
10. Oktober 2006 um 18:11
[...] openebiz blog - Abmahnsumpf [...]
31. Oktober 2006 um 11:38
OZFAKvYUw3A u1du2YmzHx 1Sc5dbnaeU